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║ [Bild] diverse Tötungen                                             ║
║ Dienstag, 12. Juni 2007, 19:18                                 eloi ║
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diverse Tötungen
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║ [Bild] Ein Königreich für ein Glas Wasser                           ║
║ Dienstag, 12. Juni 2007, 19:10                                 eloi ║
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Ein Königreich für ein Glas Wasser
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║ [Bild] Großmutter                                                   ║
║ Dienstag, 12. Juni 2007, 19:07                                 eloi ║
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Großmutter
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║ [Bild] Gewalt                                                       ║
║ Dienstag, 12. Juni 2007, 19:05                                 eloi ║
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Gewalt
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║ [Bild] Konflikt                                                     ║
║ Samstag, 21. April 2007, 05:16                                 eloi ║
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Konflikt
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║ [Bild] Kooperative Zusammenarbeit                                   ║
║ Donnerstag,  8. März 2007, 02:19                               eloi ║
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Kooperative Zusammenarbeit
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║ Gähnende Leere                                                      ║
║ Montag, 26. Februar 2007, 16:48                                eloi ║
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Der Urlaub ist fast vorbei. In nicht mal mehr 7 Tage muss ich wieder jeden Tag früh aufstehen und das Leben nimmt wieder die gewohnt kreisförmige Kreisform an. Und verläuft dann wieder im Kreis. Jeder Tag wird Alltag. Sicher, es muss ja sein, auch wenn es nicht wirklich spannend ist. Aber das schlimme daran ist nicht die Unabwendebarkeit dessen, sondern die Tatsache daß ich die letzten Tage meines Urlaubes auch nicht mehr so recht genießen kann.



Ich sollte mich auf die spannenden Ereignisse der nächsten Tage freuen. Statt dessen sitze ich in einem viel zu dunklen Zimmer, höre melancholische Musik im 3/4-Takt und grübel über Dinge nach, dessen Relevanz normalerweise meine Wahrnehmungsschwelle nicht erreicht. Erreichen sollte. Aber alles was man ansonsten nach hinten/unten schiebt, weil andere Sachen in dem Moment wichtiger sind, kommt irgendwann wieder. Und dann nicht mehr alleine. Nein, diese Gedanken ziehen dann noch andere, noch ältere hinter sich her. Und dann passiert genau das:

Man hat frei und sollte sich eigentlich vor ausgelassenheit im Kreis drehen, aber statt dessen sitzt man in einem zu dunklen Zimmer und hört melancholische Musik im 3/4 Takt.



Und der Sinn des Lebens offenbart sich noch immer nicht.



Und an der Stelle im Kopf wo eigentlich das Wohlbefinden sein sollte klafft ein gähnendes Loch.

Eigentlich sollte ich noch den Rest des Tageslichtes inhalieren und zum Strand fahren, damit die Anspannung weicht und vielleicht ein paar eingerostete Endorphine aus den Poren gerüttelt werden.



Aber das werde ich nicht tun. Die bitteren Gedanken runterschlucken bedeutet, sie irgendwann widerkäuen zu müssen.
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║ Dreckspartitionierungstoolbusting                                   ║
║ Donnerstag, 25. Januar 2007, 22:49                    errorpriester ║
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Und dieses Dreckspartitionierungstool hat mich grad übel gebustet. Es war fertig, da geht ne große Meldung auf, in der Mitte ein roter Satz.
Ich denk "rot is schon mal scheiße" und beug mich vor um zu lesen. Und dann steht da nur "Vorgang erfolgreich" - also echt, etwas weniger Melodramatik wäre ausreichend gewesen.
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║ Oger sind wie Zwiebeln                                              ║
║ Montag, 15. Januar 2007, 21:30                                 eloi ║
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Wenn man unterwegs ist und einen akuten Hunger verspürt, hat man oft vielerlei Möglichkeiten: Fladenbrot mit Kalbsfleisch, U-Bahn-Brote, Grillhack im Brötchen und anderes Schnellfutter. Die meisten dieser nahrhaften Sattmacher enthalten in irgendeiner Art beinahe immer Zwiebeln, so sich der geneigte Kunde diese nicht wegwünscht.

Nun gibt es zwei Arten von Menschen die dies tun:

Die, die keine Zwiebeln mögen und die, die auf ihre Mitmenschen Rücksicht nehmen.

Erstere lass ich hier mal unberücksichtigt, denn Geschmack ist bekanntlich eine Frage des Geschmackes und damit eine Geschmacksfrage, also nicht diskutierbar.

Aber was bewegt Menschen auf einen kulinarischen Vitaminspender wie die Zwiebel zu verzichten?

Einer muss vielleicht zum Zahnarzt später und will dem armen Dentisten seinen Mundgeruch nicht zumuten - was natürlich Unsinn ist denn a) gehört es zum Berufsfeld des Zahnarztes soetwas zu erdulden und b) sollte man sich vor dem Zahnarztbesuch ohnehin die Zähne putzen, was das Mundgeruchproblem zumindest teilweise relativiert.

Einer arbeitet im Großraumbüro und möchte seinen Kollegen kein Zwiebelklima zumuten. Er wird nach der Zwiebelfreien Mittagspause seine Tat bereuen sobald er merkt daß sein anderer Kollege zum Mittag einen Zwiebel-Knoblauch-Bohnen-Auflauf hatte.

Einer arbeitet vielleicht im öffentlichen Bereich und möchte die Kunden verschonen. Hier ist die Chance daß im Gegenzug er von der Zwiebelfahne eines Kunden belästigt wird noch höher als im Großraumbüro.

Alles wird plötzlich so relativ und ich denke, jeder kann es mit sich und seiner Umwelt vereinbaren Zwiebeln zu essen wann, wo und soviel er will. Immerhin hat jeder das Recht auf seinen eigenen Duft. Und wer selbst Zwiebeln gegessen hat, riecht die Ausdünstungen der anderen Zwiebelliebhaber nicht mehr. Und nicht zuletzt gibt es weitaus Schlimmeres. Der Penner in der Bahn, der nach Fusel, Dreck und Urin stinkt. Die aufgetakelte, dicke Frau die nach Schweiß und viel zu viel süßlichem Parfüm stinkt. Der alte Herr, der nach Galle, Alter und China-Salbe stinkt.

Da ist der Zwiebelkonsument, wenn er nicht gerade Hundekot am Stiefel hat, noch der harmloseste Miefer.

Nun könnte man natürlich argumentieren, daß man weder im Großraumbüro, am Kassenschalter der Bank noch beim Zahnarzt auf solche Individuen stößt ... aber hält sich dieses Argument? Opa muss auch mal zum Zahnarzt und die aufgetakelte Dame steigt an der gleichen Haltstelle aus und arbeitet eine Tür weiter in der Buchhaltung. Und schließlich kauft auch der Tippelbruder seinen Fusel im Supermarkt und die Zwiebelmett liebende Azubine an der Kasse muss seinen Gestank ertragen obwohl sie extra für Kunden wie ihn auf die Zwiebeln im Mett verzichtet hat.



Hätte sie es nicht getan; kein Mensch hätte sich beschwert.
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║ Wenn Egoshooter verboten wären                                      ║
║ Freitag, 15. Dezember 2006, 13:54                     errorpriester ║
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Tag 1
Ab heute ist das Besitzen und Spielen von Killerspielen illegal. Ich hab CS, Quake und Konsorten von meinem System verbannt und die CDs weggeschmissen.

Tag 2
Wenn man nicht die ganze Nacht durchzockt kommt man morgens besser aus dem Bett.

Tag 3
Meine Lehrer und Mitschüler kotzen mich wie immer an, aber ich kann mich nicht wie immer am PC abreagieren.

Tag 4
Meine innere Wut staut sich immer mehr. Ich war heute in der Hofpause kurz davor einen jüngeren Mitschüler zu verprügeln.

Tag 5
Meine angestaute Aggression wird immer stärker, jetzt wo ihr einziges Ventil verboten wurde.

Tag 6
Heute war es zu viel, ich habe einen Schüler der zwei Klassen unter mir ist blutig getreten. Immerhin etwas besser.

Tag 7
Ich war heute den ganzen Tag im Wald und hab mit Papas Luftgewehr Tiere getötet. Ich würde lieber virtuelle Gegener am PC virtuell töten, aber das ist ja vorboten.

Tag 8
Jetzt reichts, wenn ich CS nicht mehr am PC zocken darf dann eben in echt. Habe mir im Sportwaffengeschäft um die Ecke zwei Uzis und n Sixpack Handgranaten besorgt.

Tag 9
Boom, Splatter, Körperteileregen, Amoklauf, Gemetzel, Mord, Leichen, splitterndes Blut, spritzende Knochen. AAAaaah. Jetzt gehts mir besser. Das mach ich nun öfter.