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║ Werbefernsehn mal wieder ... gleich doppelt                         ║
║ Dienstag,  4. März 2008, 00:23                        errorpriester ║
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Obwohl ich die derzeitig neue OBI-Werbung durchaus unterhaltsam finde komme ich leider nicht umhin einen Fehler in ihr festzustellen.
Denn zwar schraubt man Schrauben, aber Fliesen werden meines Wissenes eher geklebt als gefliest. Na klar kann man Böden, Wände und Decken fliesen und vielleicht ist es mit Hilfe des richtigen Klebers sogar möglich Fliesen zu fliesen aber dann wird der Raum ja immer kleiner...

Und zum 2. ein Werbespot den ich eigentlich gar nicht erwähnen möchte, da er von der Achse des Bösen stammt. Aber was solls, Aufklärung ist alles:
Der Werbeclip von Coca Cola ist zwar toll Knetgummianimiert aber wirklicher Unsinn: Soweit ich weiß spielen sowohl Miro Klose als auch Philipp Lahm kein Football. Der Slogan "Football on the Coke side of life" ist also nicht der Versuch des Großkonzerns den Ami-Sport hier bei uns beliebt zu machen, sondern einfach falsch übersetzt. Denn unser Fußball heißt Soccer.
Und wenn das Fliesen fliesen dem Obi noch verziehen werden kann, so kann es das Verwechseln von Soccer und Football dem Coke-Concern nicht. Das ist Volksverdummung und eigentlich ein tolles Negativbeispiel für alle Englischlehrer die gerade in der 5. Klasse unterrichten.
Coca Cola hat damit einen weiteren Minuspunkt.
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║ [Bild] Krümliges Poster                                             ║
║ Mittwoch, 20. Februar 2008, 22:37                              eloi ║
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Krümliges Poster
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║ Falsch verbunden                                                    ║
║ Freitag, 14. Dezember 2007, 00:43                     errorpriester ║
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Man sollte meinen, in Zeiten von elektronischen Telefonnummernspeichern und automatisierter Vermittlung kommt ein "falsch verbunden"-Anruf eher selten vor. Und wenn, dann nur weil der anrufende Teilnehmer einen Zahlendreher in der Nummer oder Wurstfinger hat. PAH! Von wegen....

Den ersten falsch verbundenen Teilnehmer hatte ich noch vor um 9 in der Leitung (Festnetz). Ein verwirrter Herr wollte seine Schwägerin sprechen. Offensichtlich verwählt. Keine Minute später ein erneuter Versuch. Gleicher Herr, gleiche Verwirrung, immernoch keine Schwägerin. Nungut.

Nachdem er noch zwei weitere Male angerief und beteuerte, die Nummer wirklich korrekt eingetippt zu haben ließ ich mir selbige von ihm durchgeben. Und in der Tat ... es war die Nummer seiner Schwägerin und hatte, ausser der Ortsvorwahl, nichts mit meiner Nummer gemeinsam.

Im Laufe des Tages stellte ich fest, daß diese Schwägerin entweder sehr begehrt oder wichtig sein musste oder Geburtstag hatte. Jedenfalls schaltete ich noch vor um 12 mein Festnetztelefon ab, weil die zahlreichen unbekannten Anrufer allmählich anfingen mich zu nerven.

So gegen Abend erreichte mich dann eine Nachricht, die mich veranlasste mein Telefon wieder einzuschalten, denn ein Freund wollte mich anrufen... Diesmal klingelte mein Telefon nicht.

Stattdessen einige Minuten später das Mobile.

Der Freund erzählte mir, er habe meine Nummer gewählt und es sei eine Frau am anderen Ende gewesen, die sich darüber beklagte, daß all' ihre Freunde und Verwandten, die sie den ganzen Tag über anrufen wollten, nur einen unbekannten Mann erreicht hätten...

So also. Offensichtlich hat mein Festnetztelefondienstleistungsunternehmen die Nummer meines Anschlusses und die des Anschlusses der unbekannten Schwägerin verbuchselt. Falls das morgen noch immer so sein sollte freue ich mich schon auf diverse interessante Gespräche mit unwissenden Hotlinerinnen und halbkompetenten Technikern.

Bleibt nur eine Frage: Was ist mit ausgehenden Verbindungen? Da ich die CLIP-Funktion ("Nummer senden") nicht aktiviert habe, ist nicht erkennbar von welcher Nummer aus ich anrufe. Was aber viel interessanter ist: Auf welchen Anschluss werden die abgehenden Gespräche abgerechnet?

Und: Da die Ortskennzahl stimmt... Wohnt die unbekannte Schwägerin vielleicht sogar im selben Haus? Stecken DIE vielleicht dahinter? Haben SIE es veranlasst? Wenn ja, warum?
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║ Space Oddity                                                        ║
║ Samstag, 17. November 2007, 04:00                              eloi ║
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David Bowies "Space Oddity" ist natürlich einer der ganz großen Hits von ihm und ein Klassiker. Soweit natürlich nichts neues. Ich schwelge gerade mal wieder in Nostalgie und als junger Mensch bedeutet Nostalgie u.U. (wie auch in diesem Fall) keine so große Zeitspanne zwischen "dem guten alten Damals" und "dem ach-so-trüben Jetzt" und meine Erinnerung an dieses Lied liegt kein Jahr zurück. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich ein Praktikum in ca. 30 km Entfernung von hier und damit jeden Tag eine gewisse Strecke im Auto zu bewältigen. Und um kosten zu sparen meist weder allein noch im eigenen Auto. Und momentan gäbe ich einiges dafür in einem wohlgeheizten, uralten Volvo durch den Regen zu cruisen und nichts als dieses Lied zu hören.



Eine in dem Kontext auftretende Frage ist: Was macht das "Damals" besser als das "Jetzt" wo doch damals das "Jetzt" auch ach-so-trüb war und die Zukunft noch unbekannt.

Wie kann die Sichtweise auf eine Zeit, ein Ereignis sich dahingehend ändern, daß man es so gänzlich anders sieht?

Also anders formuliert: warum geht es einem immer erst hinterher gut?

Ich bin sicher, wenn ich in einem Jahr oder mehr auf das Jetzt zurückblicke wird es auch zum "guten alten Damals" werden. Warum tut es das?

Und: tut es das nur bei so gnadenlosen Optimisten wie mir oder bei der Mehrheit der Menschen?



Warum also kommt einem die Vergangenheit besser vor als die Gegenwart? Oder ist es wirklich so, daß man sich eher an die schönen Momente erinnert als an die düsteren. Und wenn das so ist: müsste es dann nicht einstellungsabhängig sein? Also mit anderen Worten: Erinnern sich Pessimisten dann eher an die miesen Stellen ihres bisherigen Lebens?

Oder werden sie dadurch heruntergezogen, daß es sowas tolles wie früher jetzt nicht (mehr) gibt?

Ich kann durchaus behaupten, daß mich dieses Retrogeschwelge zwar sehr berührt und es auf die ein oder andere Art ein durchaus erhebendes Gefühl ist, es im großen und Ganzen aber nicht wirklich zu einer Besserung meiner Laune beiträgt. Andere Gedanken sind nicht zwangsläufig bessere. Das sollten vor allem die Leute bedenken, die anderen Tipps geben "um mal auf andere Gedanken zu kommen"

(Man stelle sich vor: "Ich fühl mich beschissen, weil [...]" - "Hier hast du ein Seil, da kannst du mal was schönes flechten, um auf andere Gedanken zu kommen" ... *baumel*)



Abschließend mal die Anregung: Führe eine Strichliste:

Bei jedem "ach wie schön es damals wahr"-Gedanken ein Strich auf die eine Seite, bei jedem "was fürn Scheiß damals, zum Glück bin ich da raus"-Gefühl ein Strich auf die andere... mal sehen wer gewinnt.



Und dann: Ist das nun ein Maß für die verkorkstheit des Lebens oder für die Einstellung zum Leben?



in diesem Sinne... keep drifting.

(und einen Gruß an Tino)
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║ Wort des Tages                                                      ║
║ Mittwoch,  7. November 2007, 22:15                             eloi ║
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Heavy-Metal-Umlaut



...bin ich grad zufällig drauf gestoßen. Ein tolles Wort.
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║ Wort des Tages                                                      ║
║ Donnerstag, 25. Oktober 2007, 02:18                            eloi ║
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Sendeende



Wenn ich mich auf die schnelle nicht verlesen hab stand gerade bei einer dieser Abzockequizsendungen eine Einblendung "Ein Spiel geht maximal bis Sendeende"

-- Selbst wenn ich mich verlesen hab, ist es ein tolles Wort und es müsste wohl eig. Sendungsende heißen.
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║ Sprachliche Besonderheiten                                          ║
║ Donnerstag, 25. Oktober 2007, 01:47                   errorpriester ║
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Sprachliche Besonderheiten hat ja jeder. Manch einer sagt ständig "äh" oder "so" oder "halt" und das ist auch alles sehr sehr schlimm, anstrengend und nervig.
Niemand ist frei davon und es fallen einem nur die Macken Anderer auf.
Meistens bietet einem das einen schönen Wiedererkennungspunkt und eine prima Basis für Parodien. Aber eben bei Domian war eine Anruferin, die in jedem Satz ca. 3-5 mal "so zu sagen" gesagt hat. Ich kann es leider nicht wiedergeben, aber irgendwie hat mich das so zu sagen ganz kirre gemacht.
Vielleicht, weil sie so zu sagen diese Worthülse so zu sagen an den unmöglichsten und so zu sagen unpassensten Stellen verwendete... Keine Ahnung warum, aber es machte mich rasend.
Aber was solls, es ist vorbei und überstanden und nun werd ich meinen Feierabend genießen.
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║ Hilfe, meine Badwanne integriert                                    ║
║ Dienstag,  9. Oktober 2007, 17:21                              eloi ║
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Was für ein Höllentag.

Wissend, daß das, was heute auf mich zukommen wird nicht gerade schön ist und in Erwartung meiner morgentlichen heißen Dusche hab ich mich 10 Minuten zu spät aus dem Bett gequält. Vom jetzigen Standpunkt aus hätte ich es sein lassen sollen.

Denn wenn man heiß duschen möchte benötigt man heißes Wasser. Selbiges stand heute früh aus unerfindlichen Gründen nicht zur Verfügung. Und mit kalt duschen fängt ein Tag scheiße an.

Wenigstens das Frühstück verlief reibungslos aber sonst hätte dieser Tag auch schlichtweg nicht stattfinden können.

Und auch wenn der Tag (bis hier her) keine Überraschungen parat hatte, war es doch einer von dieser Sorte, wo 8 Stunden gefühlt schnell zu 39 werden können, wobei sich jedoch die Mittagspause anfühlt, als sei sie um 20 min gekürzt worden.

Immerhin habe ich gelernt, daß meine Badewanne integriert:

Der Integrierer ändert seinen Ausgangswert, solange der Eingang von Null verschieden ist. Bei konstantem Eingangswert steigt der Ausgangswert kontinuierlich an. Die Anstiegsgeschwindigkeit ist proportional zum Eingangswert. Die Zeitkonstante gibt an, nach welcher Zeit das Ausgangssignal um den Wert des Eingangssignals angewachsen ist. Eine negative Eingangsgrösse führt zu einer negativen Steigung der Ausgangsgrösse.

[W. Müller, ComputerUnterstützte Labor-Messtechnik, CES Karlsruhe]


D.h. Übersetzt:

Der Integrierer ändert seinen Ausgangswert, solange der Eingang von Null verschieden ist.Es ändert sich die Wassermenge (Ausgangswert = Füllhöhe) solange der Hahn geöffnet ist. (Eingang = Strahldicke... Flussmenge... Massestrom)
Bei konstantem Eingangswert steigt der Ausgangswert kontinuierlich an.Wenn Wasser fließt wird die Wanne voll. Und wenn man nicht am Hahn fummelt (konstanter Eingangswert) sogar gleichmäßig schnell. (kontinuierlich ansteigender Ausgangswert)
Die Anstiegsgeschwindigkeit ist proportional zum Eingangswert.Je oller, je doller.
Die Zeitkonstante gibt an, nach welcher Zeit das Ausgangssignal um den Wert des Eingangssignals angewachsen ist.(Freaks können auch ausrechnen wie schnell sich die Wanne füllt)
Eine negative Eingangsgrösse führt zu einer negativen Steigung der Ausgangsgrösse.Wenn man den Stöpsel zieht (negatives Wasser fließt in die Wanne) wird die Wanne leer (das negative Wasser neutralisiert das normale und dadurch steigt die negative Füllmenge. Wenn man den Stöpsel zu lange rauslässt, kann es passieren, daß man beim nächsten mal Baden eine Weile lang (normales) Wasser einfüllen muss, bis die Wanne wieder komplett leer ist.)


Tolle Sache nicht?

Und nun lerne ich noch wie mir der Computer anhand einer Studie über 1.ooo Fälle sagt, ob die Erythrozytenzahl von der Häufigkeit eines Vollbades abhängt und welchen Einfluss das Probandenalter darauf hat.


Also denn. Bis die Tage.

Carpe Selbstmotivation.
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║ Kneipen-Mantra                                                      ║
║ Donnerstag,  6. September 2007, 17:42                          eloi ║
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Gästin: "Auf dem Klo ist kein Papier mehr"
Wirt: "Müsste aber..."
Gästin: "Ja, ich müsste auch, aber auf dem Klo ist kein Papier mehr."
Wirt: "Müsste aber..."
Gästin: "Ja, ich müsste auch, aber auf dem Klo ist kein Papier mehr."
Wirt: "Müsste aber..."
Gästin: "Ja, ich müsste auch, aber auf dem Klo ist kein Papier mehr."
Wirt: "Müsste aber..."
Gästin: "Ja, ich müsste auch, aber auf dem Klo ist kein Papier mehr."
Wirt: "Müsste aber..."
Gästin: "Ja, ich müsste auch, aber auf dem Klo ist kein Papier mehr."
Wirt: "Müsste aber..."
Gästin: "Ja, ich müsste auch, aber auf dem Klo ist kein Papier mehr."
Wirt: "Müsste aber..."
Gästin: "Ja, ich müsste auch, aber auf dem Klo ist kein Papier mehr."
Wirt: "Müsste aber..."

[...]
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║ Pop = Punk? Nur auf unserm Lieblingssender!                         ║
║ Donnerstag, 19. Juli 2007, 20:31                      errorpriester ║
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Ja, mal wieder Fernsehen. Ich hasse es nach wie vor und nachdem ich eigentlich im letzten Post geschrieben hab, daß ich mich nicht mehr darüber aufrege, nun doch etwas.

Es scheint mir ein wenig unlogisch (sag mir wenn ich falsch liege), aber als ich eben bei der Vorschau auf Popstars gehört hab, daß Nina Hagen "Queen of Punk" genannt wurde, ist es mir eiskalt den Rücken runtergelaufen.
Natürlich, das trifft auf ihre Anfänge zu und es geht mir nicht um einen Artikel gegen Nina Hagen, aber was sie mitlerweile alles so für Geld macht, hat sowas von überhaupt nichts mehr mit Punk zu tun.
Sie ist ja soweit ich weiß seit Anfang an bei diesem Popstarauswuchs mit dabei. Und sie nach dieser ernstzunehmenden Kommerzentgleisung noch als Punkqueen zu bezeichnen ist meiner Meinung nach einer der tollsten Fehler der Wirklichkeit.